Dienstag, 14. April 2015

Schiebermütze Konrad

Ganz in meiner Nähe wohnt ein wundervoller kleiner Mann. Er ist so ein richtiger kleiner Rabauke. Der Anblick von Motorrädern entlockt ihm Laute ähnlich der Neandertaler und wenn irgendwo eine Bohrmaschine zu hören ist, ist er nicht mehr zu halten. Ja, ich glaube, das ist der männlichste Mann, den ich je kennengelernt habe. Dabei ist er noch keine zwei Jahre alt.

Aber auch kleine Männer müssen vor Sonne und Wind geschützt werden. Am liebsten mit von mir genähten Mützen. Wir haben viel probiert und sind uns einig, nur eine richtig urige Schiebermütze kommt für ihn in Frage. Die des Papas sind heiß begehrt und werden nur unter größtem Protest wieder abgegeben.

Und so begab ich mich auf die Suche nach einem passenden Schnitt und musste feststellen, dass es den Schnitt so, wie ich ihn mir vor stellte noch nicht gab. Ich probierte sogar einen Schnitt von Burda (obwohl ich es echt schon hätte besser wissen können) und war zutiefst enttäuscht. An diesem Schnitt passte bis auf den äußeren Bund so überhaupt gar nichts. Die Mütze hält ungefähr eine Sekunde und rutscht dann unwillkürlich ins Gesicht. Wie man so etwas verkaufen kann .. ich versteh's nicht.

Aber meine Neugier war bereits geweckt. Schlecht war der Burda-Schnitt ja nicht. Nur völlig überdimensioniert. Ich fing an zu tüfteln und war schnell vom Schiebermützen-Virus befallen. Es entstanden einige unförmige Probemützen bis ich den Dreh raus hatte.

Total enthusiastisch nähte ich vor zwei Wochen endlich die erste richtige Schiebermütze, die dann auch noch wirklich passte. Ich war selbst ganz überrascht, dass ich so etwas kann ..

Linked with creadienstag
Was aber nun, wenn die kleine Rübe wieder einen Wachstumsschub hinlegt? Dem Papa würde vielleicht auch irgendwann der Sinn nach einer Schiebermütze aus dem Hause Zimt&Zucker stehen? Für diesen Fall wollte ich vorsorgen und skalierte den Schnitt bis Größe 62. Und weil ich gerade dabei war auch gleich noch nach unten bis Größe 42. Mittlerweile war aus meinem kleinen Herzensprojekt die Idee entstanden, ein eigenes ebook mit Schnitt und Nähanleitung anzubieten.

Ich optimierte, knipste und textete bis das ebook für die Schiebermütze Konrad fertig war. Auf dem Papier und in den wenigen Größen, die ich selbst nähte, sieht der Schnitt sehr stimmig aus. Und natürlich verstehe ich auch meine eigene Anleitung. Um aber wirklich sicher sein zu können, dass das ebook auch was taugt, suche ich  zuverlässige Probenäher, die mit mir zusammen das ebook bis Ende Mai noch einmal auf Herz und Nieren prüfen.


Du hast Lust, mich bei meinem kleinen Projekt zu unterstützen und liebst die Herausforderung beim Probenähen?
Du magst mir ein ehrliches und kritisches Feedback geben?
Und Du hast Zeit die Mütze zwischen 20.4. und 3.5. zu nähen?

Dann freue ich mich bis Freitag (17.4.) auf Deinen Kommentar mit der Größe, die Du nähen würdest und Deiner Email-Adresse. Am Wochenende melde ich mich dann bei Euch.

Donnerstag, 2. April 2015

#myspringessentials Finale

1 Hashtag: #myspringessentials.
1 Ziel: Die vernetzte Garderobe.
3 Blogger: Elke, Lena und ich.
10 Wochen: Gedanken, Überlegungen und Erkenntnisse.

Zeit für ein Resümee und die Frage "Was bleibt?"

Gestartet bin ich mit mit einem bereits reduzierten Kleiderschrank in dem aber trotzdem gefühlsmäßig nichts zusammenpasste - viele kleine Outfits und Stile, kein homogenes Gesamtbild - und dem Wunsch, dieses Wirrwarr nachhaltig aufzulösen.

Das Internet bot viel Inspiration, eine Vielzahl von Begrifflichkeiten und Vorgehensweisen. Alles wahnsinnig interessant, aber trotzdem nichts, mit dem ich mich 100%ig hätte identifizieren können. Warum zum Beispiel 33 Kleidungsstücke und nicht 34 oder 40? Das war mir zu starr ..

Also fing ich an meine eigene Struktur und Schwerpunkte zu finden. Ich definierte meine Farben und beschäftigte mich mit meinem Signature Look.


Zu meinem bisherigen Bestand gesellten sich vier neue Me-Made-Oberteile, zwei graue Me-Made-Loops, eine graue Strickjacke (Secondhand) und eine dunkelblaue Jeansjacke (Secondhand). Alles sorgfältig gewählt und schon jetzt mehrfach erfolgreich kombiniert.



Hinter uns liegt nun eine eindrucksvolle Reise. Es hat mir viel Freude bereitet zu sehen, wie sich Elke und Lena dem Thema nähern. Aber noch viel schöner war es zu sehen, wie viele andere Blogger (und vielleicht auch Nichtblogger??) wir anstecken konnten, uns auf unserer Reise zu begleiten. Habt vielen Dank für Eure lieben Worte, interessanten Anregungen und Eure Motivation.

Für mich war diese kleine Aktion ein voller Erfolg. Auch wenn unser gemeinsamer Weg hier endet, geht es für mich genau in diesem Sinne weiter. Den Frühling genieße ich bereits in meiner vernetzten Garderobe, nun heißt es, den Sommer zu planen.

Vielleicht findet sich ja doch noch der Hashtag #mysummeressentials? Mein voller Terminkalender sagt ganz klar "nein", aber mein Herz ganz laut "JA". Egal wie, ich werde von meinen Erfahrungen berichten und natürlich zeigen, welche Kleidungsstücke in meinen Kleiderschrank einziehen.

Ganz besonders freue ich mich auf meiner erste Me-Made-Hose und meinen eigenen Grundschnitt, den ich in diesem Zuge mit einer Schneiderin erstelle. Wir sind schon weit gekommen. Ein letztes Mal wurde abgesteckt, jetzt geht es an die Feinheiten.


Oh ich freue mich schon sooo, wenn ich endlich passende Hose nach Lust und Laune nähen kann. Für mich wäre das eine ganz neue Sphäre.

Mittwoch, 18. März 2015

#myspringessentials: Collect moments not things

Ende Februar verbrachte ich ein paar inspirierende Auszeittage in Hamburg. Einfach mal die Seele baumeln lassen, ohne Verpflichtungen. Dazu laaange Spaziergänge in einer Stadt, die ich noch nicht kannte. Mit dabei: meine Nähmaschine. Lange habe ich überlegt, ob sich das überhaupt lohnt. Donnerstagabend bis Sonntagabend. Zwei volle Tage und der Sonntag. Komme ich überhaupt zum Nähen?

Ja, kam ich. Immerhin drei Stunden am Sonntagvormittag ..

Herausgekommen ist eine große Fummelei: Streifen, Viskoseflutschstoff und Fledermausärmel. Puh. Am Ende habe ich alle meine Nähkenntnisse eingesetzt und ein bisschen getrickst. Dem kritischen Perfektionistenblick meines Freundes hielt das Shirt stand, also ist es tragbar.
(Er hat wirklich DEN Blick mit dem er alle kleinen Fehler sofort erkennt. Wenn er es durchwinkt, wird niemand sonst etwas sehen. (Hoffe ich.))

Und dann stand ich da wieder vor meiner Kamera. Die bekannten Posen. Der gleiche Gesichtsausdruck. Laaaangweilig.

Plötzlich lief „Happy“ im Radio. Bei diesem Lied fange ich immer an zu tanzen oder zumindest zu zucken .. Und schon machte es viel mehr Spaß Fotos zu knipsen.

linked with MMM


Dieses Bild entlarvt mich. Die Streifen passen am Bund nicht aufeinander ..
Mir gefallen die Bilder sehr. Und oh Wunder die Ausschussrate schrumpfte von 99% auf 20%. Hätte ich beim Knipsen und Verrenken so nicht vermutet.Vielleicht sehe ich beim Tanzen doch nicht ganz so doof aus, wie ich immer dachte

Jedenfalls kann ich diesen Burda-Schnitt wärmestens empfehlen. Mit einem schönen schwer fallenen Viskosejersey ist er einfach der Hit und fällt wunderbar figurumspielend. Ob es unbedingt Streifen sein sollten, klärt ihr am besten mit Euren Nerven ..

Aber nun zum aktuellen Stand meiner Frühlingsgarderobe.

Seit meinem letzten Eintrag und mit den inspirierenden Einträgen von Elke und Lena im Kopf habe ich viel nachgedacht und all die Informationen und Einflüsse wirken lassen. Ich merke, dass ich mit dem aktuellen Stand unglaublich zufrieden bin. Es ist in den letzten Wochen viel passiert, auch wenn ich nicht unbedingt viel für mich genäht habe. Der ganze Prozess, der mit dem Nähen der eigenen Kleidung vor 4 Jahren begann, vollendet sich für mich in unserem kleinen feinen #myspringessentials Projekt.

Was habe ich für mich erreicht?

Ich habe:
1. .. meine Farben gefunden.
2. .. meinen Kleiderschrank großflächig aussortiert und minimiert.
3. .. meinen jetzigen Stil gefunden.
4. .. das Lemming-Gen gezügelt und oft abgestellt.
5. .. wieder festgestellt, dass nicht die Menge an Kleidungsstücken entscheidend ist, sondern die Vernetzung untereinander.

Natürlich habe ich viele Erkenntnisse auch relativ schnell wieder verworfen und bin mir nachwievor nicht immer sicher, was mir alles steht, aber im Vergleich zu früher bin ich sehr sehr weit gekommen. Und eigentlich will ich gar nicht perfekt sein und freu mich lieber, dass noch Luft für einer Weiterentwicklung bleibt.

Mit all den Gedanken zu Kleidung, Farbe und Stil hab ich auf eine gewisse Art und Weise auch zu mir selbst gefunden. Zu mir selbst und zu dem was mich aus und glücklich macht.

Ich habe nun etwas gewonnen, was ich so lang gesucht habe: ein Gefühl für mich und meinen Stil. Etwas, was mir eine Farb- oder Stilberatung allein nicht hätte geben können.

Minimalismus spielt nun eine große Rolle. Immer und immer wieder wird mir bewusst, wie mich ganz einfache, aber gut durchdachte, Outfits anziehen. Sobald es zu unruhig wird, bin ich raus.

Quelle: pinterest

Und so bleibe ich meiner schlichten Farbpalette weiterhin treu und plane noch ein paar ergänzende Kleidungsstücke, um die Vernetzung meiner Frühlingsgarderobe noch zu verstärken.

Wenn dann hier irgendwann mal alle wieder fit, steht bis zum Finale noch folgendes auf meinem #myspringessentials-Wunschzettel:

- 2-3 einfache Shirts für meine Röcke: grau mit Struktur, dunkelblau mit feinem Muster, hellblau ganz schlicht
- eine leichte, kurzärmelige Wiksten Tova jeansfarben zur weißen Jeans (ich überlege die Jeans ab und zu wieder mit aufzunehmen)
- eine enge, graue selbst genähte Skinny-Jeans
- ein dunkelblauer Jeansrock (als Ersatz für den "Alten", der nicht mehr richtig passt, oder noch nie richtig gepasst hat)

Alles einfache Projekte bis auf die Jeans. Aber die ist auch schon fast fertig und liegt seit Wochen bei der Schneiderin, die mit mir zusammen meinen Hosenschnitt erstellt. Die Stoffe für die Projekte kann ich aus dem Stofffundus nehmen. Sobald also die Zeit da ist, geht es an die Umsetzung.

In zwei Wochen dann läuten wir das große Finale ein. Mein Wunsch wäre es, bis dahin die Vernetzung der einzelnen Kleidungsstücke darzustellen. Ob als Tragebild oder wie bisher, mal sehen.


Und natürlich freue ich mich schon auf Eure Erfahrungen mit den #myspringessentials. Wie weit seid ihr gekommen? Wie geht es Euch damit? Oder habt Ihr die Idee schon wieder verworfen.

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen!


PS: Der aufmerksame Leser wird sich nun fragen, wie ich von Minimalismus sprechen kann, wenn ich doch nun schon das zweite blau-weiß gestreifte Shirt innerhalb weniger Wochen nähe. Dazu kann ich nur sagen, dass ich das letzte verloren glaubte, aber unbedingt ein solches Basic-Shirt haben wollte. Nach dem zweiten Waschgang überlegte es sich das erste Shirt bzw. dessen Ausschnitt aber anders und nun sind wir wieder die besten Freunde. Und so freue ich mich über ein einfaches Streifenshirt zu Rock und Chino-Hose und über ein Fledermaus-Streifenshirt zu schmalen Hosen oder einfachen Jeans.

Zum Abschluss etwas was mir gerade wieder sehr bewusst wird:

Quelle: pinterest

In diesem Sinne schließe ich mein kuschelndes krankes Baby in die Arme und denke einfach nicht darüber nach, dass das Nähcamp am Wochenende ohne mich stattfinden wird ..

Mittwoch, 25. Februar 2015

#myspringessentials mit FrauEmma

Nach elendig langer Grippephase brauchte ich ganz ganz dringend etwas extrem frühlingshaft Frisches in meinem Kleiderschrank. Und nachdem mir aufgefallen war, dass bis auf einen Rock alle meine Punkte dem Aussortieren zum Opfer gefallen waren, schlug ich zu.

Graublau.
Große weiße Punkte.
Weich fallend.
Das ist MEIN Frühling.
Und Frau Emma, diesmal in der Blusenversion, ist weiterhin MEIN Schnitt.

linked with MMM
Damit bin ich zwar noch nicht immer 100% fit, aber allein die Fotos im Sonnenlicht durchfluteten Wohnzimmer haben mich wieder ein wenig optimistischer gestimmt.

Und dann lauerte da die letzten drei Wochen noch mein nächster Beitrag für #myspringessentials. Damit tue ich mir diesmal ehrlich gesagt sehr schwer. In meinem ersten Beitrag habe ich anscheinend all mein Pulver verschossen. All meine Ideen habe ich niedergeschrieben, der Kleiderschrank ist neu strukturiert und ich habe meine Farbpalette definiert. Und nun?

Nun geht es für mich ans Festigen. Ich habe meine Basis nochmals überarbeitet und ihr die ersten Neulinge (mit Sternchen gekennzeichnet) hinzugefügt. Die Schere kennzeichnet MeMade-Teile und Tücher und Schuhe machen die Übersicht nun komplett.



Die Schuhe sind ein leidiges Thema für mich. Meine Füße entsprechen nämlich nicht den gängigen Normen. Sie haben Knubbel, wo keine sein sollten und sind größer als ich sie gern hätte. Mit diesen Voraussetzungen kollidieren sie mit meinen Vorstellungen von entzückenden kleinen schmalen Schühchen. Sollen meine Schuhe bequem sein, sehen sie immer überdimensional groß aus. Nur ganz ganz selten finde ich Ausnahmen und schlage dann auch gleich zu. Diese Ausnahmen sind die Stiefel links außen und die Sandalen rechts. Am liebsten würde ich im Frühjahr und Herbst immer direkt von dem einen zum anderen Paar wechseln. Und am liebsten hätte ich genau diese Schuhe in verschiedenen Farben .. Auch ein Grund, warum ich mich irgendwann mal darin versuchen werde, meine eigenen Schuhe zu fertigen.

So wie ich bei den Schuhen wohl für immer und ewig meine Nische suchen werde, scheine ich auch in anderen Bereichen meiner Capsule Wardrobe diesen Weg zu gehen. Es gibt immer mehr als eine Schublade.

Bei den Farben zum Beispiel. Da bin ich wohl doch kein eindeutiger Sommer. Eher bin ich ein frühlingshafter Sommer. Glaube ich zumindest. Ich kann mir zwar viel anlesen, aber sicherer werde ich dadurch nicht. Ob meine Vermutungen stimmen werde ich dann hoffentlich bei der Farbberatung beim Nähcamp erfahren. Bis dahin lasse ich weiterhin das Gefühl entscheiden.

Als ich mich dann mit meiner Körperform auseinander setzte, begann das gleiche Spiel von vorn. Es scheint, als ob ich eine bananige (H-Typ) Sanduhr (X-Typ) bin.

Ich bin nicht so üppig wie die Sanduhr, aber auch nicht so schlaksig wie die Banane. Ich habe ein Taille, aber zu kurze Beine, als dass ich mit den Proportionen etwas anfangen könnte.

Man mag denken, schön, dann bin ich eben kein Stenotyp und kann mich vielfältiger kleiden und neu erfinden. Ich aber denke, Mist, da muss ich ja schon wieder bei jeder Farbe und jedem Kleidungsstil überlegen, ob es denn passt. Manchmal hätte ich einfach gern eine Schublade, die ich öffnen kann, wie mir beliebt, und mit der ich immer richtig liege.

Analog zu Elke und Lena habe auch ich mich für weitere Erkenntnisse in enger Kleidung fotografiert und mein Körper in acht kopfgroße Sektionen unterteilt.



Grundsätzlich bin ich mit dem Resultat zufrieden. Dass meine Beine im Verhältnis "zu kurz" sind, war mir zwar bewusst, hat aber Dank meiner Größe von knapp 1,80m keine großen Auswirkungen. Das einzige, was für mich hier aufschlussreich war, ist, dass meine Shirts am besten kurz über der Hüfte enden sollten - bei meiner heutigen Bluse habe ich mit einem Unterziehshirt nachgeholfen - ..


.. und meine Röcke auf oder kurz über dem Knie. Hier schön beim Libellenrock zu sehen - mit meinen Lieblingssandalen.

Ich freu mich ja schon sooooooooo auf luftige Kleidung ..

Die Modeflüsterin gibt auch hier wieder hilfreiche Tipps für die verschiedenen Körperformen. Da finde ich mich zum Großteil im X-Typ wieder. Die folgenden Tipps würde ich bei meinen nächsten Nähplänen im Hinterkopf behalten:

Zeigen Sie Ihre schmale Taille!

Vermeiden Sie formlose oder zu weite Kleidung!

Halsferne, aber nicht zu tiefe Ausschnitte betonen Ihr tolles Dekolleté.

Vermeiden Sie zusätzliches Volumen an Bauch und Hüfte!

Tragen Sie Hosen und Röcke möglichst taillenhoch!

Wählen Sie eine vorteilhafte Saumlänge bei Oberteilen!

Wichtig: Zeigen Sie entweder Bein oder Dekolleté – niemals beides!

Das Geheimnis Ihres optimalen Stils liegt in der Stoffwahl.

Monochrome Outfits verschlanken und vergrößern Sie deutlich.
(Quelle: die Modeflüsterin, derX-Typ)

Für den nächsten Beitrag plane ich meine einzelnen Basisteile untereinander zu kombinieren. Ich bin gespannt, wie weit ich damit komme und ob ich mein Ziel einer vernetzten Garderobe erreicht habe. Zwei Tage danach geht es dann zum Nähcamp. Dort werde ich dann entweder bestätigt oder all das, was ich mir erarbeitet habe, wird wieder verworfen. Ich bin gespannt!


Zum Abschluss bleibt mir noch zu sagen: Wir, Lena, Elke und ich, freuen uns sehr über all Eure Kommentare, Anregungen und Wünsche, aber am meisten darüber, dass sich schon mehr als 10 Bloggerinnen bei Elke verlinkt haben. Uns ist bewusst, dass ein "Mitmachen" in diesem Fall eine ganz besondere Herausforderung darstellt, da nicht mal eben ein bestimmter Schnitt genäht werden soll, sondern manchmal eine ganze Lebenseinstellung hinter den #myspringessentials hängt.

Nächste Woche wird Elke wieder einen inspirierenden Beitrag schreiben. Dann habt Ihr auch wieder die Chance Euch zu verlinken.

Seid ganz lieb gegrüßt,

Sindy


Wenn Ihr das Thema rund um die Figurtypen noch vertiefen wollte, dann findet Ihr hier weitere Anregungen:
Die Modeflüsterin: Der goldene Schnitt.
Die Modeflüsterin: Welcher Figurtyp bin ich?
Vipdress: Welchem Figurtyp entspreche ich?

Mittwoch, 11. Februar 2015

#myspringessentials: Das Audrey-Streifenshirt und ich

Gestern hat uns Elke auf stilistisch höchstem Niveau Ihre Ideen zu #myspringessentials präsentiert. Schaut unbedingt noch bei ihr vorbei, wenn Ihr es noch nicht gesehen habt. Vielleicht wollt Ihr Euch ja auch mit Euren Ideen verlinken? Wir freuen uns auf Euch! <klick>

Auch wenn mein nächster großer Beitrag noch ein wenig Zeit hat, plane ich natürlich meine aktuellen Nähprojekte nur noch mit Blick auf meine zentrale Garderobe. Alles was jetzt kommt, soll zu meinem Bestand passen, ihn sinnvoll erweitern und sich am besten mit allem kombinieren lassen.

Als erstes durfte ein Streifenshirt alá Adrey Hepburn einziehen. Dunkler Untergrund mit weit auseinander liegenden weißen Streifen. Nicht zu unruhig, nicht zu hell und doch Streifen. Uuuuuund *trommelwirbel* mit meinem ersten verstürztem Ausschnitt nach dieser Anleitung. Nicht perfekt gelungen, aber fürs erste Mal bin ich zufrieden.


Kombinieren lässt es sich genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Ein wenig feiner mit Strickjacke und sportlich mit Jeansjacke (die sich letzte Woche kreiselnd zu #myspringessentials gesellen durfte).


Leider, leider, leider, leider, leider .. ist mir das Shirt zu groß .. Ich könnt heulen.
Gerade bewege ich mich mit meinem Gewicht (ungewollt) nahe an der Grenze zum Untergewicht und schaffe es, Dank dem gesunden Verzicht auf Zucker und Weißmehl, einfach nicht signifikant zuzunehmen. Grundsätzlich ok und nicht bedenklich, hätte ich doch nur vorher mal meine Maße mit dem Grundschnitt abgeglichen. Grrr ..

Also auf in eine weitere Streifenrunde und ab zu RUMS.

Mittwoch, 4. Februar 2015

#myspringessentials

Nachdem Lena letzte Woche mit einem grandiosen Auftakt, unser kleines feines Projekt #myspringessentials eröffnet hat, darf ich Euch heute (ein bisschen) aufgeregt meine Gedanken präsentieren.

Aber zuvor noch fix eine schöne Kombination, die sich bereits aus den Überlegungen zu unserm kleinen Projekt ergeben haben. Ein feines Zitronengelb zu einem einfachen grauen Shirt. Das hätte ich wohl vorher so nicht kombiniert.

Linked with MeMadeMittwoch / Tutorial bei Steffi
Aber nun zum eigentlichen Thema.

In meinem Kopf wimmelt es seit Tagen nur so vor Ideen und Ansätzen zu #myspringessentials. Allein der Ausblick, dass ich es wirklich schaffen könnte, meinen Kleiderschrank so zu strukturieren, dass alles zusammen passt und einen homogenen Look ergibt, ließ mich stundenlang recherchieren und nachgrübeln.

Eine capsule wardrobe - ein Kleiderschrank der aus wenigen fein ausgewählten und auf einander abgestimmten Kleidunggstücken besteht - basierend auf meinem Signature Look. Wow. Das wäre es!

Aber wie macht man das? Wenn es so einfach wäre, würde es dann nicht jede(r) so machen?

Es gibt unendlich viele Ansätze. Einfach. Kompliziert. Umständlich. Ich habe viel gelesen und bewertet und mich dann doch auf den Ursprung (allen Übels) besonnen: meinen eigenen Kleiderschrank und den fehlenden "Signature Look". Letzteres ist mein großes Thema und Ziel. Weswegen mich wohl auch der Artikel Developing a Signature Look: The Complete Guide {Part I und II} von into-mind am meisten angesprochen und berührt hat.

Der Weg zum Signature Look ist klar und präzise (nur die Reihenfolge habe ich geändert):

1. the list of elements 
2. the colour palette
3. the mini mood board that represents the aesthetic feel of your style concept

Mir ist schnell aufgefallen, dass ich zwar ein paar wesentliche Bestandteile meines Kleiderschrankes spontan benennen könnte, aber überhaupt kein Gesamtbild im Kopf habe. Ich weiß, dass ich eher sportlich angezogen bin und mich in Blau und Grau am wohlsten fühle. Aber ob das alles zusammen passt, konnte ich nicht sagen.

Also beschloss ich, dass ich das als erstes ändern müsste. Ich sortierte, wie generell empfohlen, meinen Kleiderschrank im ersten Schritt aus. Da ich schon länger sehr bewusst mit dem Thema umgehe, war das schnell erledigt. Alles was nicht mehr richtig passte (darunter leider sehr viel Selbstgenähtes aus der ersten Nähzeit ..) oder mir noch nie stand, durfte den Schrank verlassen. Schnell und entschlossen. Die Zeit der Schrankleichen ist nun endgültig vorbei.

Falls Ihr nicht so entschlossen seid, finde ich diese Grafik sehr sinnvoll.

fashioninfographics


Übrig blieben 44 Kleidungsstücke (und 2 Winterjacken, die ich für den Frühling jetzt einfach mal frech vernachlässige). Diese fotografierte ich und stellte sie in einzelnen Kategorien zusammen.

Jetzt wird es spannend. Ich offenbare Euch tatsächlich meinen kompletten Kleiderschrank! Hier wird nix geschönt. Das sind alles harte Fakten. (klick macht größer)










Im zweiten Schritt markierte ich die Teile, an denen ich wirklich hänge. Entweder passen diese besonders gut, lassen sich besonders gut kombinieren oder spiegeln einfach den Stil wider, den ich erreichen möchte.
Ihr seht schon, die gelbe Strickjacke vom Eingangsoutfit, war erst einmal nicht dabei ..

24 Kleidungsstücke blieben übrig, die nun meine Basis bilden.
Die nicht markierten bekommen eine zweite Chance und bleibe erst einmal Bestandteil meines Kleiderschrankes. Und dem aufmerksamen Leser fällt auf, dass sich auch noch ein paar nicht markierte Kleidungsstücke zur Basis gesellt haben. Das liegt an der Bewegung, die sich entwickelt, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Neue Ideen und Einflüsse werden meine Ergebnisse sicher immer wieder einmal auffrischen.



24 Basis-Kleidungsstücke: 42% secondhand, 33% memade, 25% gekauft

- 1 Lederjacke (1 gekauft)
- 1 Pullover/Sweatshirt (1 memade)
- 6 Strickjacken (6 secondhand)
- 7 Shirts (6 memade, 1 gekauft)
- 1 Kleid (1 gekauft)
- 4 Röcke (2 memade, 2 secondhand)
- 4 Hosen (3 gekauft, 1 secondhand)

Gemäß einer Empfehlung von Pocket Style "all you need is":

- 3 Jacken
- 2 Jackets bzw. Strickjacken
- 3 Pullover
- 7 Shirts / Langarmshirts / Tops
- 1 Kleid
- 3 Röcke
- 4 Hosen

Verglichen mit meinem Ergebnis sieht das doch schon mal gar nicht so schlecht aus.

Vor allem mag ich sehr, was ich da sehe. Die 24 Kleidungsstücke sehen zusammen sehr homogen und stimmig aus. Es fühlt sich für mich sogar schon ein klein wenig wie Frühling an. Auch die Farbpalette passt zu meinen Vorstellungen.
Zwar bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher bin, ob ich nun Sommer oder Frühling oder ein Mischtyp bin, aber da bringt dann die Farb- und Typberatung zum Nähcamp hoffentlich Klarheit. Bis dahin lass ich mein Gefühl sprechen.


Alle Teile würde ich genauso wieder nähen oder kaufen. Ein für mich überraschendes Ergebnis und eine tolle Ausgangslage für meinen Signature Look.

Und nun? Wohin geht die Reise? Was ist denn mein Signature Look? Gute Frage .. Und was macht man, wenn man nicht weiß, was man will?

Man legt ein Mood Board an und visualisiert seine Vorstellungen. Pinterest ist da ja der perfekte Partner. Ich sammelte einfach drauf los: Ouftits, Styles, Farben und Bildausschnitte. Alles was mich ansprach. Im Hinterkopf immer all das was ich in meiner aktiven Nähzeit über mich gelernt hatte: Klein und fein gemustert. Nichts Extravagantes. Schlicht mit dem gewissen Etwas. Unaufgeregt. Stimmig.

Am Ende kristallisierte sich ein Stil mit den folgenden Elementen heraus:

Casual classic. Monochrom. Französisch. Ein wenig New Girl. Ein bisschen Audrey Hepburn. Und viele feine Basics, aufgewertet durch vereinzelte Highlights. Sportlich feminin, aber niemals zu verspielt. Jeans. Blümchenkleider sportlich kombiniert.

Um diesen Stil für #myspringessentials weiter verfolgen zu können, hab ich folgende Näh- und Kaufpläne aufgestellt.

Shirts (memade)
- uni: weiß, schwarz, hellgrau, dunkelblau für einfache Outfits und ..


- .. für meine gemusterten Röcke


- ein dunkelblaues Shirt mit weißen Streifen.
Seit ich mich ein wenig mit Adrey Hepurns Stil auseinandergesetzt habe, MUSS das in meinen Schrank einziehen.





Kleider:
- 1-2 mit feinem Muster, tailliert und Gürtel (memade)




Rock
- dunkelblau Midilänge (memade mit Stoff aus diesem Kleid)



Jacken
- Jeansjacke (secondhand)
Ich vermute, dass sie viele meiner Outfits komplettieren könnte, aber sicher bin ich mir nicht. Zum Blümchenkleid könnte ich sie mir sehr gut vorstellen.

Kendieveryday


Accessoires
- Schicke Tasche(n) (memade)

pin
via pinterest


- passende Tücher (memade)

Meine aktuellen Tücher sind ok, aber definitiv ausbaufähig. Ein großes graues wäre schön.



Damit bin ich für einen ersten Termin zu #myspringessentials bestimmt ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. So tief wollte ich noch gar nicht eintauchen. Aber das Thema hat mich so gefesselt, dass ich einfach alles aufschreiben musste.

Nun bin ich gespannt, was Ihr zu meinem Beitrag sagt und ob wir neben Suse, pedilu und kugelig noch weitere Teilnehmerinnen inspirieren können mitzumachen. Wir würden uns sehr freuen, mehr von Euren Ideen zu #myspringessentials zu erfahren.

Nächste Woche stellt dann Elke von ellepuls Ihre Ideen und Gedanken vor. Ich freu mich schon so.

Habt noch eine schöne Woche!

PS:
Inspirierendes zum Nachlesen:
Mix and Match
into-mind seasonal style concept
into-mind signature look I, II
Colette Wardrobe Architect
Linksammlung bei Wardrobe Minimalism

Donnerstag, 29. Januar 2015

Liebelings Raffkleidchen stellt sich vor und ein Gewinnspiel

Ich durfte wieder bei Liebling Probe nähen.

Diesmal hat sich Florentine ein Raffkleidchen (das gab es, glaube ich, schon) mit verschiedenen Rockvarianten (das ist neu) ausgedacht.

Da hier ständig gemault wird, dass das große Kind nur gaaaaaaaanz wenige Kleider hat, war es eine schöne Gelegenheit, den Schnitt zu testen und dabei noch jemanden ganz arg glücklich zu machen.


Im ersten Schritt habe ich mich erstmal ganz sehr glücklich gemacht. Ich hab die wunderbaren Vögel im stoffbüro-Sale ergattert und dann auch gleich noch den letzten Rest des Streifenjerseys dazubekommen. Ich liebe Nosh-Stoffe. Und ich liebe diese Kombination.


Aber nun zum Kleid: Es wird an der Seite gerafft und kann damit als langes Kleid oder Tunika getragen werden. Je nach Lust und Laune. Und die ist ja wirklich manchmal vielfältig bei den kleinen Ladies. Perfekt also, solche Varianten in einem Schnitt zu haben.


Wir sind ganz klar, die Lange-Kleid-Fraktion. Hier wird also selten gerafft.


Ich mag aber den Schnitt sehr und werde ganz sicher dem kleinen Mädchen im Haus auch noch eines nähen.

Bis ihr selber dieses absolute Must-Have einer jeder Mädchengarderobe nähen könnt, müsst ihr euch aber noch bis Sonntag ein klitzekleines bisschen gedulden. Dann öffnen sich nämlich die Verkaufstüren für das LiebElings Raffkleidchen 2.0 auf Dawanda. Um euch die Warterei aber ein wenig zu versüßen, dürfen wir Probenäherinnen bereits ab heute eines von LiebElings genialem Raffkleidchen – eBook VORAB verlosen. Ist das nicht toll???


Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am Samstag, den 31. Januar 2015 um 18:00 Uhr. Anschließend wird vom Zufallslos der Gewinner gezogen und hier bekannt gegeben.

Alles was ihr dafür tun müsst:

Ich würde mich über ein bisschen mehr Trubel auf meiner Facebook-Seite freuen. Deswegen verlose ich das ebook unter allen, denen Ms Fishers und Lieblings Seite gefällt. Ein Extralos gibt es für alle, die unter diesem Eintrag einen netten Facebook-Kommentar hinterlassen und mir verraten, welche Variante sie nähen und welche Stoffkombination sie verwenden würden.

Wer keinen Facebook-Account hat (was ich gut verstehen kann!!), der darf natürlich auch mit einem Kommentar unter diesem Beitrag in den Lostopf hüpfen.

Ich wünsche Euch viel Glück!




Mittwoch, 28. Januar 2015

MMM im türkis-grünen FrauEmma-Alltagswunder

Hui, heute startet #myspringessentials mit dem ersten Beitrag zu Gedanken und Zielen bei fantantisch. Ich bin schon soooo gespannt, wie Lena sich dem Thema nähert.

Bei mir dreht sich derzeit fast alles um dieses Thema. Am Montag gönnte ich mir einen gammeligen Geburtstagstag und, viele werden jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, habe meinen Kleiderschrank entmistet und das Überbleibsel fotografiert. Ich bin ein sehr visueller Typ und finde es großartig, meinen Kleiderschrank nun auf meinem Bildschirm ansehen und zusammenstellen zu können. Für mich ein richtiger Aha-Effekt. Aber dazu dann nächste Woche Mittwoch mehr.

Heute möchte ich eine weitere FrauEmma zeigen. Türkis-grün mit langen Ärmeln und ein bisschen auf Taillenhöhe verlängert.


Ich liiebe diesen gefälligen Ausschnitt und werde wahrscheinlich noch zig Varianten nähen müssen. Leider leider passt die Emma für mich so gar nicht zu meinen Röcken, sonst wäre es wohl DER Schnitt für mich. So gehe ich weiter auf die Suche nach schönen Alternativen und lass mich bei Steffis T-Shirt-Bausteinen von einfachen Shirt-Ideen inspirieren.

linked with MeMadeMittwoch
Das einzige, was mir nicht gefällt, ist der Stoff vom Berliner Maybachufer. Ich hab noch ein paar Reste im Schrank, die ich natürlich aufbrauchen werde, aber es ist schon länger Schluss mit diesen billigen Sachen. Da ärgere ich mich am Ende noch mehr, als bei billigen Kaufteilen. All die Arbeit, die drin steckt und dann fangen die Nähte an zu reißen, der Stoff beult oder es pillt wie verrückt. Nee. Damit ist Schluss. Alles was neu reinkommt, muss eine gewisse Qualität haben, die dann natürlich mehr kostet, aber auch hält, was sie verspricht.

Shirt
Schnitt: FrauEmma von schnittreif
Stoff: Jersey vom Maybachufer
Kosten: lächerliche 6,- Euro
Fertigungsdauer: 1h
Änderungen: auf Taillenhöhe 5cm verlängert
Schwierigkeitsgrad: einfach
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen? Jep!


Montag, 26. Januar 2015

T-Shirt-Bausteine bei herzekleid

Heute darf ich mit meinem tollen neuen Shirt Gast bei Steffi sein. Bei ihr dreht es sich die nächsten zwei Woche um einfache Shirts mit dem gewissen Etwas.

Fragt Ihr euch, wie man ein einfaches Shirt ein bisschen aufwerten kann, ohne gleich große Nähkünste anzuwenden? Dann seid Ihr dort genau richtig.

Ich hab mich für eine dekorative Schleife entschieden.


Klickt Euch doch mal rüber und erfahrt mehr über Steffis wundervolle Aktion: T-Shirt-Bausteine.

Mittwoch, 21. Januar 2015

#myspringessentials

Schon lange verfolge ich Monikas Aktionen rund um, das von ihr entworfene Baukastenkleid "Else". Lange war ich mir nicht sicher, ob eine der vielen Varianten zu mir passen würde. Dann rief Monika zum Probenähen für die weiblicheren Größen auf und ich hatte spontan meine liebe Zimt&Zucker Geschäftspartnerin im Kopf. Fix angemeldet und los ging's.

Als ich überlegte, welche Variante ich nehmen sollte, fiel mir die Variante mit Tunnelzug und U-Boot-Ausschnitt auf. Sie blieb dauerhaft hängen, so dass ich mir schlussendlich den Schnitt in meiner Größe kaufte. Und wie es manchmal so ist, lief mir dann auch gleich noch der passende Stoff über den Weg. Taubenblau. Nicht zu hell, nicht zu dunkel. Viskose. Nicht zu flutschig, nicht zu fest. Perfekt.

Und da ist sie, meine erste Else.


Mit U-Boot-Ausschnitt. Ohne Tunnelzug. Dafür mit Gürtel. Ein bisschen kürzer. Und super bequem.


Alltagstauglich und doch besonders.


Und nahezu unendlich kombinierbar.

Kombinierbar. Alltagstauglich. Wichtige Punkte, die mich immer wieder beschäftigen, wenn ich selbst nähe und die ich hier schon oft thematisiert habe.

Letzte Woche entwickelte sich eine ähnliche Diskussion bei Elke - Elle Puls - auf Facebook. Wir tauschten Ideen, Lena -fantantisch -  kam hinzu und am Ende stand fest, wir rufen eine gemeinsame Aktion ins Leben.


Um was es gehen soll?

Um unsere Frühlingsgarderobe.

Bewusst gewählte Kleidungsstücke. Passende Farben. Stilvolle Muster. Und vor allem, so wenige Kleidungsstücke wie möglich. Weniger ist mehr. Alles miteinander kombinierbar. Alles in einem bestimmten, unserem Stil.

ElkeLena und ich werden in drei Etappen beschreiben, wie wir vorgehen. Wir bewerten all die Ideen im Internet und finden unseren eigenen Weg zu #myspringessentials.


Euch laden wir herzlich ein, uns zu begleiten und inspirieren zu lassen. Oder habt Ihr direkt Lust bekommen mitzumachen? Noch besser! Dann könnt Ihr Euch zu jedem Beitrag in einer Link-Party verlinken.

Wir freuen uns auf Euch und Eure Ideen!

Nächste Woche Mittwoch geht es bei Lena von fantantisch los. Ich bin gespannt!

linked with RUMS

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